Berichte 2014 


Sehr gute Ergebnisse der Jugend in Münster

Am 20. September trat die Triathlon-Jugend des TV Langen bei den Landesmeisterschaften in Münster an. Mit dabei waren Amélie Birnkraut, Lennard Carlstaedt, Linus Czech, Frederike Hauss, Fabio Kurpiela sowie Julian Bergmann und Max Burtscheidt. Dabei war auch Berenice Birnkraut die leider aufgeben musste, da eine kürzlich überstandene Erkältung sie noch nicht den ganzen Wettbewerb durchstehen lies.

 

Trainer Klaus Schäfer zu den Ergebnissen: „Wenn man die Zeiten der Laufeinheiten betrachtet, so können wir stolz sein, bei einer Landesmeisterschaft so gute Ergebnisse erzielt zu haben. Mehrmals Platz 5 und 6 und alle anderen Zeiten sind im Mittelfeld oder etwas darüber. Anders sieht es beim Radfahren aus: Die Konkurrenten sind alle mit Rennrädern gefahren, wobei wir dagegen mit MTB angetreten sind.“ 

 

Klaus Schäfer ist sich sicher, dass diese Nachteile in der Wettbewerbssaison 2015 ausgebügelt werden können, da der Verein sich im Herbst intensiv um Rennräder für die Nachwuchstriathleten gekümmert hat.

 

„Die Leistung, die jeder am in Münster gebracht hat, war toll! Das Team hat einen hervorragenden Zusammenhalt gezeigt und jeden einzelnen lautstark und mit bester Unterstützung ins Ziel gebracht. Auf diese Akzeptanz untereinander bin ich als Trainer besonders stolz“, freut sich Klaus Schäfer.


Die Ergebnisse im Detail:


Platz Nachname - Vorname Nation StNr. Platz AK Zeit Lauf 1 Platz    Rad Platz           Lauf 2 Platz

 

Schüler B

23 KURPIELA Fabio 025 14 S-BM 00:25:30.80     00:04:37.39 14       00:18:22.35 24      00:02:31.06 22

25 BIRNKRAUT Amélie 014 11 S-BF 00:26:31.24   00:05:25.25 26       00:18:42.40 25      00:02:23.59 16

 

Schüler A

26 CZECH Linus 044 17 S-AM 00:51:16.83        00:09:07.00 18       00:37:29.63 29      00:04:40.20 5

30 CARLSTAEDT Lennard 043 19 S-AM 00:55:56.67 00:09:55.16 24       00:40:31.33 31      00:05:30.18 21

32 HAUSS Frederike 050 12 S-AF 01:00:50.63    00:11:42.63 32       00:42:38.65 32      00:06:29.35 31

 

 

Jugend B

17 BERGMANN Julian 077 17 J-BM 00:41:43.93    00:07:09.60 6        00:30:31.75 23      00:04:02.58 6

21 BURTSCHEIDT Max 078 21 J-BM 00:50:19.55    00:08:58.58 24       00:35:47.30 27      00:05:33.67 25



9. Hugenotten-Duathlon

Bei wunderbarem Herbstwetter nutzten vier Sportler des TV Langen noch einmal die Chance und testeten ihre Duathlon-Performance. Das harte Training im Sommer bei Klaus Schäfer (2.v.l.) hat sich für uns alle gelohnt. Einholen konnten wir ihn aber trotzdem nicht.

 

 

Ergebnisse 9. Hugenotten-Duathlon


Erfolgreich bei strömenden Regen

Am 21. September 2014 starteten sechs Langener Wassersportler sehr erfolgreich beim 38. Internationalen Hugenottenlauf in Neu Isenburg. Zum Glück sind wir ein Wassersportverein, denn über die Strecke hätte man bei den Regenmassen auch fast schwimmen können. Trotz der anspruchsvollen Wetterbedingungen finishten alle unsere Teilnehmer den Wettkampf und erreichten ihre angepeilten Zielzeiten. Herzlichen Glückwunsch!






Saisonabschluss beim Ironman 70.3 auf Rügen

Bericht von Alexander Laloi

 

Bei der Premiere am Ostseestrand wollten Rolf Geißel und ich die Saison beenden, während der Rest der Mannschaft im Riedsee und beim Datterich die Stellung gehalten hat.

Feiner Sand, leichte Wellen und Sonne am Ostseebad Binz – so kennt man es von Bildern, dieser Morgen war eher schlecht für Prospektbilder geeignet. Windstärke 4-5, 2m Wellengang, starke Regenschauer und teils überschwemmte Straßen, immerhin die Sonne lies sich gegen Spätnachmittag nochmal sehen! Unter den Umständen war die Entscheidung schwer aber richtig, das Schwimmen fällt aus. Es wurde dann ein 5km Laufen, 90km Radfahren, 21,1km Halbmarathon, Duathlon. Für Rolf der erste und mich der zweite überhaupt.

10:30 Uhr – Mein Wettkampf beginnt, es ruhig anzugehen habe ich spätestens nach 200m über den Haufen geworfen, hoffe nur einen guten Tag zu erwischen, naja und mich möglichst nicht von Rolf einholen zu lassen.

11:00 Uhr – Rolf geht auf die Strecke, kann er doch von der Änderung als besserer Läufer profitieren. Schnell geht es die Strandpromenade entlang, vorbei an Hotels und Cafe’s mit einer Mischung aus ungläubig und mitleidvoll schauender Einheimischer und überrumpelter Touristen. Auf dem Rad ist dann volle Konzentration gefragt bei Aquaplaning, Kopfsteinpflaster, mehreren Bahnübergängen und einer Sichtweite unter 50m. Die Radstrecke ist sehr wellig und führt durch das Hinterland der Insel. Wenn man nicht gerade durch Bergen, Putbus, oder Zirkow fährt, geht es schnell über Alleen zweimal von Ort zu Ort.

13:46 Uhr – Rolf hat noch 10min auf dem Rad vor sich während ich schon mal die Laufschuhe anziehe. Auf dem abschließenden Halbmarathon haben wir beide dann Probleme und kämpfen um die eigenen Ziele, Rolf 1:30h bzw. Ich unter 2:00h, zu laufen. Bei Km 10 kurz vor dem Wendepunt sehen wir uns dann zum ersten mal an diesem Tag und kurz darauf rauscht Rolf auch schon an mir vorbei! Die Sonne machte dann auch noch gute Mine zum bösen Spiel und zeigte sich immer öfter bis wir das Ziel erreichten.

Rolf, um 15:42 Uhr in 4:44 Stunden. Das Erbrachte ihm den 116. Gesamtplatz und den 14. In der Alterslasse!

Ich, Alexander, folgte 15min später nach 5:28 Stunden. Das war dann Platz 24 in der Alterslasse und 471 in der Gesamtwertung.

Zum Schluss überwiegt das Glücksgefühl es durchgehalten zu haben, gerade wegen der äußeren Bedingungen. Auch wenn wir gerne geschwommen wären zum Abschluss der Saison.

 

 


Gute Ergebnisse beim Rodgau Triathlon 2014

Aufgrund von Verletzung und Krankheit konnten leider nicht alle angemeldeten Athleten des TV Langen starten.

Bei Bestzeitenwetter konnten die verbleibenden Starter aber sehr gute Ergebnisse erreichen:

 

Ergebnisse Jedermann-Distanz:

 

Name

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Swim

Bike

Run

Nina Herth

1

9

00:57:40

00:07:15

00:25:58

00:19:53

Helena Rodriguez

5

32

01:03:27

00:09:13

00:29:16

00:20:01

Jens Folda

37

123

01:09:15

00:06:02

00:31:11

00:26:01

 

 

Ergebnisse olympische Distanz:

 

Name

Platz AK

Platz Gesamt

Zeit

Swim

Bike

Run

Rolf Geisel

1

5

02:06:45

00:22:23

01:01:59

00:39:04


Frankfurt City Triathlon 2014

Bericht von Frank Endt

 

Eigentlich ist es wie bei einem richtig großen Triathlon. Ausgabe der Startunterlagen am Freitag, Bike Check In am Samstag und Start dann am Sonntag. Und es sind auch genauso viele Triathleten am Start, denn es ist der Frankfurt City Triathlon. Zum 5. Mal treffen sich fast 2000 Aktive, um die verschiedensten Distanzen in Angriff zu nehmen. Vom Jedermann über den Sprint bis hin zum Olympischen - und bei allen auch noch Staffeln. Für alle also die Chance, einen Wettkampf vor den Haustür zu erleben.

Als erste waren dann die "Jedermänner" am Start. Mit Yvonne, Nicole und Helena waren gleich drei zu ihrem ersten Triathlon im Freiwasser. Da gab es viel zu lernen. Sie haben sich alle drei toll geschlagen und Helena hat ihre AK gewonnen.

Dann durften die Teilnehmer der Olympischen Distanz ins Wasser. Anika, Andrea, Alex und Jens K. Besonders aufgefallen ist hierbei die Schwimmzeit von Anika, sie hat sich wirklich sehr schön entwickelt.

Für Alex war es wieder einmal ein schwerer Wettkampf. Am Samstag noch mit dem MTB übel gestürzt und beim Schwimmausstieg den Hang hoch hatte er schon die ersten Krämpfe und konnte deswegen kaum auf das Rad springen, bis nach Frankfurt war das dann zum Glück vorbei. Mit dem Wechsel in T2 kamen dann die Krämpfe wieder und zogen sich über die 10km Laufstrecke hin. Fazit für ihn: Nach 6 Tagen Frühschicht, Crash am Vortag, Krämpfe während dem ganzen Wettkampf, ein absolut starkes Ergebnis – Aua!

Andrea hat es dann beim Laufen wieder gezeigt, ganz tolle Leistung!

Alle der „A“s  haben also richtig gut gefinished. Jens musste leider nach dem Radfahren aussteigen – gute Besserung.

Am längsten mussten wir Sprinter auf den Start warten. So wurde uns schon vor unserem Start der erfolgreiche Zieleinlauf unserer "Jederfrauen" gemeldet. Nina, Jens S. und ich haben dann gleich beim Schwimmen in der ersten Reihe gestanden und wieder gelernt, dass es dort sehr eng ist. Aber der Weg ist ja das Ziel und so konnten auch wir uns am Ende über schöne Plazierungen freuen.

Also ein komplett gelungener Sonntag bei bestem Triathlonwetter.

Frank

P.S. 2015 ist der nächste Frankfurt City Triathlon

Frankfurt City Triathlon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Olympisch

Swim

Bike

Run

Ges

Platz AK

Alex Laloi

00:23:39

01:09:56

00:43:53

02:22:17

9

Andrea Sauerbrei

00:40:44

01:24:25

00:51:57

03:07:15

10

Anika Sauerbrei

00:35:46

01:29:56

01:08:39

03:22:17

31

Jens Kleinkauf

00:28:22

01:33:53

 

 

 

Sprint

 

 

 

 

 

Nina Herth

00:16:36

00:50:13

00:23:23

01:37:07

2

Jens Schwarz

00:21:17

00:51:07

00:26:08

01:46:52

14

Frank Endt

00:20:07

00:52:59

00:31:25

01:52:08

1

 

 

 

 

 

 

Jedermann

 

 

 

 

 

Helena Rodriguez

00:12:10

00:23:48

00:23:15

01:08:58

1

Nicole Eggestein

00:08:29

00:24:42

00:29:44

01:10:31

5

Yvonne Kempson

00:08:50

00:27:20

00:33:00

01:18:34

6


 


Ironman Frankfurt 2014

Bericht von Rolf Geisel

 

Im Nachhinein würde ich sagen es war der perfekte Tag. Wenn ich mich dann aber an Details erinnere... 

...wie zum Beispiel nach den ersten Metern im Wasser mein Vordermann kurzfristig von Kraul auf Brust umgestellt hat 

und ich den kraftvollen Brustbeinschlag voll an den Kopf bekommen habe, mir später ein Athlet seinen Ellbogen auf die Schwimmbrille gehauen hat, so dass diese verrutscht ist 

oder das meine Sattelstange als ich nach 25 km durch ein Schlagloch fuhr runtergerutscht ist und ich daher die restlichen 155 km in einer für mich nicht gerade optimalen Sitzposition fahren musste, 

fällt mir schon ein wie hart es teilweise war.  

Auch der Marathon am Ende tat natürlich weh aber Familie, Freunde und Vereinskameraden entlang der Strecke haben mich immer wieder aufgebaut und motiviert weiter durchzuhalten.  

Als ich dann das 4. und damit letzte Bändchen um den Arm bekommen habe, wusste ich, dass mich der Ordner der vorm Zielkanal am Römer steht endlich rein winken wird (nachdem ich 3 mal vorbei laufen musste)

und ich konnte noch mal richtig Gas geben. Kilometer 42 war dann sogar der schnellste des Marathons. 

Auf den letzten 100 Metern habe ich allerdings etwas Tempo raus genommen, um den Zieleinlauf in vollen Zügen zu genießen. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut wenn ich nur daran denke.

Am Ende war es also für mich doch der perfekte Tag und ich wurde in einer von mir nie erwartenden Zeit von 10:22:29 (1:14:35 swim; 5:15:21 bike; 3:44:17 run) überglücklich zum Ironman.

Vielen Dank noch mal an alle, die mich unterstützt haben.






 

Silvretta Run 3000 - 19. Juli 2014


Bericht von Christine Schäfer

 

Wenn man mit der Lauferei beginnt, ist man zunächst überglücklich, wenn man einen der vielen 5-km-Volksläufe in einer annehmbaren Zeit absolviert hat…dann folgt ein 10 km-Lauf, schließlich ein Halbmarathon und einmal im Leben möchte man auch mal einen Stadt-Marathon laufen….doch auch das reicht dann nicht mehr….wie wäre es mit einem Berglauf…

Startbereich Ischgl
Startbereich Ischgl

Am 19.07. um 8.00 Uhr morgens war es soweit: Start in Ischgl. Und es ging gleich richtig los: Ein paar Meter war es noch flach aber dann hinter der Kirche warteten auf die 176 Starter der Strecken Medium (26,6 km – 1530 hm) und Hard (43,4 km – 1821 hm) die ersten bis zu 38 % Steigung einer Asphaltstraße bis zur Mittelstation der Fimbabahn. Und hier gab es auch schon den ersten, der aufgab. Danach ging es mit stetigem Anstieg, der sich zwischen 5 und 15 % bewegte, weiter auf Asphalt durchs Fimbatal bis zur Bodenalpe. Ab hier änderte sich der Untergrund. Auf einem geschotterten Wirtschaftsweg ging es in Wellen mit einigen Rampen und stetigem Anstieg weiter zur Heidelberger Hütte. Hier trennten sich die Wege. Die Läufer, die die Strecke „Hard“ gewählt hatten und unter dem Zeitlimit von 2 Stunden an der Hütte an kamen, durften weiter zum Kronenjoch, die Läufer der Strecke „Medium“ und diejenigen über dem Zeitlimit, bogen zum Ritzerjoch ab. Ab hier wurde es interessant: Ca. 3 km lang und steil (43 %) ging es über zunächst noch Bergwiesen, aber dann über einen Bergpfad in kleinen Serpentinen nach oben. Der Aufstieg war „atemberaubend“ – in zweierlei Hinsicht – die dünnere Luft machte sich bemerkbar und der wundervolle Ausblick, der mit jedem gewonnenen Höhenmeter noch grandioser wurde. Langsam aber sicher kam das ersehnte Joch näher – ab hier sollte es nur noch bergab gehen. Oben angekommen wurden die Läufer von der Bergwacht in Empfang genommen und mit Getränken, Bananen und aufmunternden Worten versorgt. Bis dahin war die Versorgung gut und die Strecke bestens markiert.

Blick auf die Heidelberger Hütte
Blick auf die Heidelberger Hütte

Jetzt folgte der Abstieg und der war alles andere als einfach. Das ganze hatte was von einem Spiel „Finde die rote Markierung“ – zunächst war ein Schneefeld zu überqueren (noch relativ einfach und spaßig, weil ich bei dem Versuch ein Handyfoto davon zu machen, auf dem Hosenboden landete), dann folgte ein nicht enden wollendes Geröllfeld auf dem man sich die Markierungen suchen musste, um die richtige Richtung einzuhalten – folgte man den Markierungen nicht, lief man Gefahr irgendwo heraus zu kommen, wo man nicht mehr weiter kam. Bei knapp 180 Startern ist das Läuferfeld sehr weit auseinandergezogen. Hatte man zuvor noch seine Vorläufer und auch seinen Verfolger gesehen, war es damit jetzt vorbei. Kein Mensch weit und breit – der eine Bergwachtler im Geröllfeld war schon längst nicht mehr zu sehen. Zwischenzeitlich kam ich mir doch etwas verloren vor. Der Blick nach unten und oben zeigte nur schroffe, unwirtliche Bergwelt: Felsen und Steine und Schneefelder. Nach einer Stunde Abstieg wünschte ich mir sehnlichst einen normalen Weg – wenigstens nicht so viel Geröll und vielleicht ein menschliches Wesen. Nichts. Es ging weiter Markierungen suchen. Irgendwann dachte ich, ich hätte was übersehen und sei doch falsch gelaufen. Aber da….endlich…KÜHE. Ein Zeichen von Zivilisation! Der Pfad wurde zugänglicher und nach über 2 Stunden war ich bei einer Verpflegungsstation und auf einem Wirtschaftsweg angekommen.

Der Rest war laufen…kontinuierlich bergab….angenehm…wenn auch etwas sehr sonnig…aber es war ein WEG!!

Am Ritzerjoch 2688 m
Am Ritzerjoch 2688 m

Insgesamt habe ich für dieses Abenteuer 5:48 h gebraucht – abzuziehen wäre vielleicht die Zeit, die ich für die Suche nach meinem bei km 10 verlorenen Garmin gebraucht habe ;-)….

 

Und – man glaubt es kaum – ich konnte bei der AK-Wertung sogar noch den 3. Platz belegen und habe ein Preisgeld in Höhe von 30,00 € gewonnen.

 

 

http://www.ischgl.com/de/enjoy/sommer-highlights/silvrettarun3000/strecken




 

Triathlon: Zwei Tage - zwei Wettkämpfe

03. und 04. Juli 2014

Bericht von Christine Schäfer

 

Am Donnerstag vor dem Ironman findet traditionell der NightRun auf einem Teil der Ironman-Laufstrecke statt. Der Nightrun ist ein Jedermann-Staffel-Lauf, der aus drei Teilnehmern besteht. Insgesamt sind 15 km zu bewältigen, d.h. für jeden Läufer 5 km. Die Triathlonabteilung des TV Langen konnte drei Staffeln stellen. Start war um 19.00 Uhr – zum Teil noch mit kräftigem Sonnenschein. Unseren Staffel-Läufern gefiel es – die Stimmung war prima und als „Lohn“ gab es für jeden noch ein T-Shirt. Die Bestzeit der Siegerstaffel, die so um die 50 Minuten lag, haben wir nicht ganz erreichen können, aber für uns ging es ja hauptsächlich um den Spaß an der Sache.

Mit dabei waren oben l n r: Markus Golde, Christine Schäfer, Jens Hunkel-Wisgigl, Jens Schwarz, Frank Endt, Katrin Mattes, unten: Caroline Fischler, Alexander Laloi und Nina Herth

Der nächste Lauf einen Tag später war der Mittsommerlauf in Wallau. Hier geht es 10 km auf einem relativ flachen Rundkurs rund um Wallau. Start sollte eigentlich um 19.30 Uhr sein, aber da das genau mitten im Spiel Deutschland:Frankreich war, wurde der Start vom Veranstalter kurzer Hand auf 20:10 Uhr verschoben – in der Hoffnung Deuschland kommt ohne Verlängerung in die nächste Runde und so konnten sich die Läufer ab 18:00 Uhr zum gemeinsamen Public Viewing auf dem dortigen Sportgelände einfinden. Die Stimmung war prima – während des Fußballspiels und während des Laufs. Das Wetter spielte auch mit – zwar drohten die dunklen Wolken mit heftigem Regen, aber bis auf ein paar kleine verirrte Tropfen wartete dieser bis zum Ende des Wettlaufs.

Die Triathlonabteilung war hier mit vier Läufern vertreten:

Thorsten Kretschmer 44:04,3

Volker Neiss 01:04:20,3

Klaus Schäfer 01:00:00,5

Christine Schäfer 00:59:59,6

Klaus fungierte als Pacemaker für Christine, die ohne sein Anfeuern unterwegs ihr angestrebtes Ziel die 10 km unter 1 Stunde zu laufen sicher nicht erreicht hätte.

Im Ziel gab es dann als Tausch gegen die Startnummer das eigens für diese Veranstaltung von einem ortsansässigen Bäcker gebackene Laufbrot – eine schöne und vor allem schmackhafte Tradition bei dieser Veranstaltung.



 



EWR-Triathlon-Lampertheim am 29. Juni 2014

Bericht von Klaus Schäfer

Wir hatten 5 Starter angemeldet und vier haben den Sprinttriathlon

trotz heftigster wolkenbruchartiger Regenfälle auf der Hinfahrt angetreten.

Um 9:00 Uhr hatten die Kleinsten - Schüler B - nach einer kurzen Wettkampf-Einweisung und einem bis dahin nachlassenden Regen ihren Start.

 

Amelie war sehr nervös, da sie noch nie in einem Freiwasser geschwommen war. Der Startschuss und der Wettkampf hatten dann alles Negative weggeblasen. Amelie schwamm wie eine Heldin und kam als Drittletzte aus dem Wasser. Am Ende war alles gut, sie kam prima in allen drei Disziplinen durch - herzlichen Glückwunsch.

 

Das zweite Feld mit Berenice, Frederike und Linus war eigentlich um 9:15 dran, aber der Start der Schüler A verzögerte sich dreimal und die Jugendlichen wurden sichtlich nervöser und angenehm warm war es zu diesem Zeitpunkt auch nicht richtig. Das zweite Feld bestand aus zwei Altersgruppen: Jugend B und Schüler A, was für unsere Starter schwierig einzuschätzen war; man konnte die Fragezeichen förmlich sehen - bin ich wirklich so schlecht oder die sind ja viel größer...

 

Aber auch bei unseren Schülern A lief alles perfekt - alle kamen ihrem Leistungsstand gemäß bestens durch und am Ende gab es noch ein T-Shirt, eine Medaille und der Wettkampf bleibt als ein gelungenes Event in Erinnerung.


Leider konnten die Eltern, Volker und ich den Wettkampf nur beim Schwimmen begutachten und anfeuern, weil der größte Teil der Strecke für Zuschauer verborgen blieb.

 

Aber alles im allem ein sehr gelungener Wettkampf.

Ergebnisse:

 

Platz StartNr. Name Zeit

 

Schüler B W

9 817 Birnkraut, Amélie 00:36:25.78

 

Schüler A M

8 878 Czech, Linus 00:46:57.23

 

Schüler A W

6 884 Birnkraut, Bérénice 00:55:16.49

7 885 Hauß, Frederike 01:06:53.12




30. Brüder-Grimm-Lauf vom 06. - 08. Juni 2014

82km in 5 Etappen


Bericht von Christine Schäfer

 

Sonne. Mit diesem einen Wort lässt sich die Wetterlage beschreiben, die während dieses Laufes vorherrschte…und zwar sehr, sehr viel Sonne.

Der Großteil der Etappen führte über Asphalt und freie Strecken – schattigen Wald gab es eigentlich nur bei den letzten Kilometern der ersten und dann bei der vorletzten. Am härtesten war es dann bei der 5. und letzten Etappe: Erst einen Kilometer durch Bad Orb, dann einen 1, 5 km Asphaltweg mit einer Höhendifferenz von 145 m – natürlich ohne Schatten – anschließend bis km 5 Gefälle im Wald und dann kam das dicke (in dem Falle heiße) Ende: 8 km freie Fläche durch Felder, neben einer Hauptverkehrsstraße und den Kurpark von Bad Soden Saalmünster bis dann am Kinzig-Stausee endlich 2,5 km Schatten warteten, die letzten Kilometer waren dann wieder äußerst sonnig. Zwar war die Strecke, abgesehen von der Steigung am Anfang flach, aber trotzdem recht anstrengend. Zum Glück gab es an der Strecke sehr viele fleißige Helfer, die die Läufer mit Getränken, Schwämmen und kalten Gartenschlauchduschen versorgten.

 

Hier die Etappen im Einzelnen:

1.       Rotkäppchen-Etappe: Hanau - Niederrodenbach – gesamte Strecke asphaltiert, z. T. durch freies Gelände, z. T. durch Wald – flach – ca. 16 km

2.       Dornrößchen-Etappe: Niederrodenbach-Neuenhasslau -  gut ausgebaute, teilweise asphaltierte Wald- und Wirtschaftswege, viel freie Strecke, etwas Wald - 171 hm – ca. 14 km

3.       Schneewittchen-Etappe: Neuenhasslau-Gelnhausen - Wirtschafts- und Waldwege, asphaltierte Straßen – überwiegend freie Strecke, etwas Wald – 133 hm – ca. 16 km

4.       Frau Holle-Etappe: Gelnhausen-Wächtersbach - teils Pflaster, teils asphaltiert, durch den Wald fein geschottert – überwiegend Wald – 356 hm – ca. 16 km

5.       Hänsel-und Gretel-Etappe: Wechsel zwischen geschotterten und asphaltierten Abschnitten – überwiegend freie Fläche – 214 hm – ca. 18 km

 

Für den TVL starteten:

Beate Landherr mit einer Gesamtzeit von 8:47 Std. und Christine Schäfer mit 9:35 Std.

 

Klaus Schäfer begleitete die beiden und sorgte mit seinem „Shuttle-Bus“ dafür, dass sie jeweils pünktlich am Start waren und außerdem immer bestens versorgt, außerdem lief er selbst die dritte Etappe.

 

Alles in Allem ein sehr schöner Lauf, bestens organisiert und sehr zu empfehlen. Wer Lust bekommen hat, einmal daran teil zu nehmen, ein kleiner Tipp: Frühzeitig anmelden! Durch die auf 500 Starter begrenzte Teilnehmerzahl, ist der Lauf immer schon sehr zeitig ausgebucht.

 

Fotos:

 

https://plus.google.com/photos/102450948133509661926/albums/6022972712956184129?authkey=CMqV0IGypvWouQE



 


Kinzigman am 18. Mai 2014


Bericht von Jens Schwarz

 

Die Woche vor dem Kinzigman hatte es das Wetter nicht gut mit uns gemeint, kaltes, raues Klima, Wassertemperatur in den umliegenden Seen 12 Grad. Alles sprach dafür, dass aus einem Triathlon  ein Duathlon wird, dementsprechend waren die Gemüter gedrückt, da man sich auf den ersten  Start in der Freiwasser-Saison gefreut hatte, doch meistens kommt es anders als man denkt.

Am Sonntag war dann wunderschönes Wetter, die Temperaturen noch etwas im Keller, aber  steigend. Die ersten Fragen beim Einchecken waren, wie ist die Wassertemperatur, findet der Triathlon statt? Ich war von der Antwort angenehm überrascht, 18 Grad Wassertemperatur und man habe am Vorabend sogar ein Testschwimmen ohne Neo gewagt.

Also alles in Butter und dem ersten Start im Freiwasser stand nichts mehr im Weg. Einige Zeit später habe ich Rolf und seine Familie getroffen,  so waren wir schon zu zweit am Start. Um 9.00 Uhr dann die Wettkampfbesprechung,  die für mich  etwas Neues beinhaltete, war doch ein Landgang  Bestandteil der Schwimmstrecke. Umso mehr sollte mein Augenmerk bei der ersten  Startgruppe, die 10 min. davor an den Start ging, liegen. Der Start erfolgte pünktlich um 10.00 Uhr, die Meute war kaum noch zu halten, der ruhige  See  verwandelte  sich binnen einiger Sekunden zu einem tosenden Gewässer. Alles hatte geklappt, und als ich mich in der zweiten Startgruppe bereit machte, hatte Rolf das Wasser schon Richtung  erste Wechselzone verlassen. Nun erfolgte auch unser Startzeichen und ab ging es in die Fluten, doch oh Schreck wo sind die Markierungen am Boden. Verdammt wusste ich doch da war noch was, also schnell auf die neue Situation einstellen. Nach einer nicht so tollen Schwimmeinlage  konnten wir dann endlich wieder an Land. Rein in die Wechselzone, raus aus dem Neo und ab aufs Rad. Diese erwies sich als sehr schnelle Strecke, auf der man gutes Tempo und die verlorene Zeit beim Schwimmen wieder einholen konnte. Am Ende der Radstrecke begegnete mir Rolf, der sich kurz vor dem Zieleinlauf befand. Rein in die 2te. Wechselzone und ab auf die Laufstrecke, auch hier konnte ich noch Zeit gut machen und war dann 26 min. später im Ziel.  

Alles zusammen eine gelungene Veranstaltung, die trotz der Wetterkapriolen der letzten Tage  noch ein Happy End fand.

 

 

 

 

 

Rolf Geisel

 

Platzierung:  Ges.41,  AK 9, Zeit: 01:01:26.60    

 

 

Jens Schwarz

 

Platzierung:  Ges.168,  AK 25, Zeit: 01:19:05.19

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank auch noch an Rolfs Frau, die die Bilder  vor,  während und nach dem Wettkampf von uns geschossen hat.

 











Stadttriathlon in München am 11. Mai 2014


Bericht von Jens Folda

 

Zum 12. mal fand im und um den Münchner Olympiapark der Stadt – Triathlon statt.

Distanz 400m / 20Km / 5 km.

Am Start waren ca. 2000 Teilnehmer, vom Schüler bis zu den Profis in der Bayernliga.

Gestartet wurde im Jagdrhythmus, heißt die langsamsten Schwimmer zuerst, da ich nicht unter den Profis starten wollte habe ich eine langsamere Schwimmzeit bei der Anmeldung genannt – Schlussfolgernd -   ich musste mich zwischen den anderen Schwimmer durchkämpfen was auch gut funktionierte.

In der Wechselzone konnte ich von unserem Training profitieren, nochmals Danke an Frank und Klaus.

Die Radstrecke führte durch den Park und auch durchs Olympiastadion, fünf Runden mussten absolviert werden, dann folgten 4 Laufrunden auch im Park.

Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und werde sicher auch beim 13. dabei sein

Gruß Jens Folda



Barockstadt Fulda Triathlon am 11. Mai 2014


Kälte, Regen und stürmischer Wind (bis 69 km/h) werden neben den tollen Ergebnissen lange in Erinnerung bleiben.

 

Olympische Distanz
Alexander Laloi:           2:17:39           Platz 3 in der AK          Platz 12 Gesamt

 

Sprint
Jens Kleinkauf:            1:20:25           Platz 1 in der AK          Platz 28 Gesamt

Nina Herth:                  1:31:12           Platz 1 in der AK          Platz 11 Gesamt

Frank Endt:                 1:41:36           Platz 2 in der AK          Platz 110 Gesamt

Kai Forst:                     1:42:18           Platz 13 in der AK        Platz 113 Gesamt

Volker Neiss:               1:53:58           Platz 21 in der AK        Platz 125 Gesamt


Jedermann
Helena Rodriguez:       0:56:12           Platz 2 in der AK          Platz 3 Gesamt

Nicole Eggestein:        0:59:45           Platz 1 in der AK          Platz 6 Gesamt



19. Valentin-Görich-Lauf in Langen am 04. Mai 2014


Erfolgreiche Triathlon-Kids: Bei den Jungs gab es in einem furiosen Sprint-Finish zwei Sieger: Einer davon hieß Julian Bergmann  (8:48,9 min). Dritter wurde Linus Czech. Bei den Mädchen kamen Berenice Birnkraut und Celina Bergmann auf das Treppchen.

 

 

Im Hauptlauf über zehn Kilometer mit 38 Teilnehmern siegte Stephan Bätz (WSV Lauscha; 38:09,2) vor Rolf Geisel (TVL; 39:46) und Thomas Rupp (40:53). Bei den Damen gewann Ines Grahnert (LG Langen; 46:41,2) vor Luz Helena Rodriguez (48:15,8) und Daniela Zender-Knorn (TV Trebur; 48:28,4).

 

 

Alle Fotos hier






Kinzigtal Triathlon Gelnhausen am 03. Mai 2014


Der Winter ist jetzt endlich auch in Deutschland vorbei und nach den vielen Trainingseinheiten können wir sehen, was das Wintertraining gebracht hat. Gelnhausen war dazu ein idealer erster Leistungsnachweis. Hier die ersten Ergebnisse:

 

Alexander Laloi:           1:13:24h,        Platz 6 in der AK,         Platz 35 im Gesamt

Jens Schwarz:             1:34:45h,        Platz 27 in der AK,       Platz 160 Gesamt

Frank Endt:                 1:37:32h,        Platz 3 in der AK,         Platz 171. Gesamt 





Frankensteinlauf am 26. April 2014


Bericht von Jens Schwarz

 

Die letzten Wochen waren wir vom schönen Wetter verwöhnt, doch passend zu unserem Berglauf am Samstag war auch eine Wetteränderung angesagt. Doch wie gut es der Wettergott mit uns meinte, stellten wir am Samstagnachmittag fest.

Pünktlich um 16.00 Uhr am Mühltal Bad bei angenehmen 20° Grad ertönte der Startschuss zu unserem Berglauf. Ins Rennen für den TV Langen gingen Beate Landherr, Annika Sauerbrei, Andrea Sauerbrei, Christine Schäfer, Matthias Richter und Jens Schwarz. Das Rennen war von Anfang an von einem hohen Tempo geprägt, welches sich auch später in den Ergebniszeiten wieder spiegeln sollte. Da es sich um zwei Läufe mit unterschiedlichen Distanzen handelte, trennte sich als bald die Gruppe der 7000 mtr. Läufer von denen der 16000 mtr. Läufer. Bis dahin war die Steigung noch verträglich, was sich aber im weiteren Anstieg änderte. Hier zeigte sich die gute Vorbereitung durch unseren Trainer Klaus Schäfer aus zu zahlen, Meter für Meter haben wir uns dem Gipfel entgegen geschoben.  Am Gipfel angekommen nach 7500 mtr. wartete dann die zweite Verpflegungsstation auf uns, wo wir durch den Veranstalter bestens versorgt worden sind. Nun ging es moderat weiter Richtung Wendepunkt, bei Kilometer 8,0 kam mir Beate mit einem Lächeln im Gesicht entgegen und meinte „ Kontrollband“ abzugeben und stürmte in Richtung Gipfel zurück.

Glücklich erreichte ich etwas später auch die Wendemarke und machte mich auf den Rückweg. Nach und nach begegneten wir uns unterwegs und alle sahen trotz der zurück gelegten Strecke noch gut aus. Zurück am Gipfel begann für mich der Leidensweg, es ging nun Berg ab, eine Anforderung an mich die ich unterschätzte, da ich dieses hohe Tempo nicht mitgehen konnte oder auch nicht wollte. So passierte was passieren musste, die davor heraus gekämpften Plätze am Anstieg sind nach und nach verloren gegangen. Es fehlte nicht an der Kondition das Tempo zu gehen sondern vielmehr war es ungewohnt eine solches Bergab Gefälle zu laufen. Bei Kilometer 12,0 bin ich aus meiner Zurückhaltung gerüttelt worden, Andrea schoss mit drei weiteren Läufern an mir vorbei und meinte „lass rollen“ das war das Signal um den Kampf mit dem Abstieg noch einmal auf zunehmen. Schnell schloss ich zu der Gruppe auf und nach einem Kilometer konnten Andrea und ich mir ein kleines bisschen Luft verschaffen. Ständig die Augen auf die Strecke gerichtet jagten wir Richtung Tal, immer sich den Gegebenheiten anpassend, das Tempo war mörderisch, eine kleine Unachtsamkeit und ein Sturz war vorprogrammiert.

Ich sehnte mich nach einem Anstieg um meine Stärke ausspielen zu können, doch ich wusste dass daran noch nicht zu denken ist.  Andrea und ich fighteten an der Spitze immer unsere Verfolger  im Nacken taktierten wir abwechselnd um die Führung in der Gruppe nicht ab zu geben. Nun nahte der letzte Verpflegungspunkt nur nicht zu lange Zeit liegen lassen um den Verfolger so die Möglichkeit zum Überholen zu geben, schnell sich ein Getränk schnappen und weiter Richtung Ziel, das Beate da schon erreicht hatte. Im Tal endlich angekommen waren die letzten 1,5 Kilometer angebrochen. Hier war es nun soweit der ersehnte Anstieg nahte, bis auf Andrea konnte erst mal niemand das Tempo mit anziehen. Umso schwieriger war es aber auch das Rennen auf den letzten Metern zu taktieren, da die Strecke uneinsehbar und somit auch nicht ersichtlich, was auf einen nach der nächsten Biegung  wartet. Nach der nächsten Kehre ging es dann 400 mtr. mit leichten Anstieg Richtung Ziel.

Wir alle beendeten unseren Lauf mit Erfolg, ohne weiteren Blessuren und für einige mit der Gewissheit ich komme wieder und stelle mich dem Kampf am Berg.

 

Ergebnis

Schnellste Zeit bei den Frauen 1:09:37,4

Schnellste Zeit bei den Männern 1:00:44,1

 

ges.       Teilnehmer                Jahrg.         Zeit

   8         Beate Landherr         1986          1:28.21,3        

 25         Annika Sauerbrei      1986          1:52:38,9        

 22         Andrea Sauerbrei      1962          1:44:01,3        

 26         Christine Schäfer      1959          1:53:59,7

 

135       Matthias Richter        1982          1:48:25,9

130       Jens Schwarz             1963          1:43:39,4

 



Ironman 70.3 in Florida


Bericht von Rolf Geisel

 

Die Vorzeichen zum Ironman70.3 Florida waren mehr als bescheiden und Miami bleibt uns auf unserer sonst sehr
schönen Florida-Reise nicht so gut in Erinnerung. Dienstag vor dem Wettkampf bei einem Strandsparziergang mit der
Familie habe ich nämlich meine GPS Uhr verloren mit der ich sonst jedes Training in den letzten Jahren gemacht
habe. Ist mir unerklärlich wie aber sie war weg. Der Mittwoch konnte den Dienstag aber noch toppen wir waren
wieder spazieren, diesmal durch die Straßen von South Miami Beach, dabei haben wir diverse Leckereien zu uns
genommen. Eine Leckerei war wohl dabei die nicht mehr ganz so frisch war. Gegen Mittag war mir dann nämlich
etwas übel…
…nachmittags gab es dann kein Halten mehr. Ich verzichte auf Details aber der Mageninhalt hat sich auf allen Wegen
die es so gibt seinen Weg nach draußen gesucht (und gefunden). Zu diesem Zeitpunkt war der Ironman70.3
Wettkampf 4 Tage später gedanklich fast schon gelaufen. Da auch die Tage darauf, die ja eigentlich genutzt werden
sollten um Kohlenhydrate zu speichern, durch Übelkeit und dadurch resultierende Appetitlosigkeit geprägt waren
wurde die Hoffnung immer geringer. Training war in diesen 4 Tagen natürlich auch nicht möglich. Trotzdem fuhren
wir einen Tag vor dem Wettkampf nach Haines City um die Wettkampfunterlagen zu holen und das Rad
einzuchecken. Da ich aber auch Samstag nichts zu mir nehmen konnte bzw. alles was ich zu mir nahm nicht lange in
mir verweilte sondern immer noch den schnellsten Weg nach draußen suchte, war ich mir nicht sicher ob ich starten
kann.
Am Sonntagmorgen gab es aber dann keine Diskussion der Wecker hat um 4 Uhr geklingelt und meine bessere
Hälfte -die mich sehr gut kennt- hat mir unweigerlich klar gemacht, dass meine Stimmung für den Rest des Urlaubes
nicht auszuhalten wäre, wenn ich es nicht wenigstens versuche.

 

Also ging es um 7:33 mit den anderen M35-Startern auf die 1,9 km lange Schwimmrunde im Lake Eva. Einen
Rhythmus hab ich erst auf der letzten Gerade bekommen, bis dahin bin ich zick zack geschwommen hatte meinen
Kopf fast ständig über Wasser und hab versucht den „Schlägereien“ zu entkommen. Daher auch mit 42 Minuten
nicht die erhoffte Zeit geschafft. Auf dem Rad lief es dann besser. Die Strecke war überwiegend flach aber teilweise
war der Gegenwind sehr unangenehm. Mit 2:33 war die Zeit über 90km aber doch recht gut. Nahrung konnte ich
aber auf dem Rad nur wenig zu mir nehmen. Bei meiner sonst stärksten Disziplin dem Laufen hat sich dann die
wenige Nahrung die ich in den Tagen vor und während des Rennens aufgenommen habe bemerkbar gemacht. Die
hohe Luftfeuchtigkeit, Temperaturen um die 30 Grad und zwei fiese Anstiege gleich zu Beginn kamen noch dazu.
Schon bei Meile 3 hatte ich das Gefühl abbrechen zu müssen, ich musste Gehpausen einlegen und bei den
Verpflegungsstellen habe ich mir viel Zeit gelassen und zumindest versucht mit Cola etwas Zucker aufzunehmen.
Nach 2:03 h habe ich es dann aber geschafft und kam glücklich mit 5:23 h ins Ziel wo Frau und Kind (Die besten Fans
und Unterstützer) schon auf mich gewartet haben.






Dreieich-Duathlon am 22. März 2014


Die ganze Woche schönes Wetter – Donnerstag ein Traum von einem Frühlingstag….am Freitag beginnt sich die Wetteränderung schon abzuzeichnen und am Samstag früh vergeht einem beim Blick aus dem Fenster jegliche Ambition auf sportliche Betätigung…. Da ist man ja schon nass, bevor man überhaupt gestartet ist….bäh! Aber irgendwie hatte Petrus wohl ein Einsehen und der Regen machte eine Wettkampfpause.

Der Start des Dreieich Duathlon fand dieses Mal  - bedingt durch die Neugestaltung des Sportgeländes an der Letkaut – um 150 Meter nach hinten verschoben am Gelände des Geflügelzuchtvereins 1929 Sprendlingen e.V. statt. Zu absolvieren waren 4,4 km laufen, 18,4 km Rad fahren und 4,4 km laufen – das Ganze auf einer relativ flachen Strecke – die einzige nennenswerte Steigung war die über die Eisenbahnbrücke Richtung Kiesgrube.

Am Start fanden sich vom TV-Langen Nina Herth, Markus Golde, Jens Kleinkauf, Helena Rodriguez, Jens Schwarz, Christine Schäfer und Klaus Schäfer ein. Frank Endt sorgte am Start und an der Strecke, sowie im Ziel für den entsprechenden Support.

Alle Teilnehmer des TV Langen gaben ihr Bestes und konnten – bis auf Jens Schwarz, der kurz vor der Wechselzone Rad/Laufen durch ein Missverständnis mit nachfolgendem Bremsfehler Bekanntschaft mit dem Untergrund machte –den Duathlon ohne Blessuren finishen, was angesichts der teilweise recht matschigen Radstrecke nicht selbstverständlich war.

 

Hier die Ergebnisse im einzelnen:

 

ges.         m/w        AK           Teilnehmer             Jahrg.      Altersklasse           Nat.         Zeit        

61            57            1              072 Kleinkauf, Jens TV Langen              1995        Jun m      GER         01:22:43.5               

                                                                  

                                    

                                                         

­­­­­­­­­­­67            63            5              071 Schäfer, Klaus TV-Langen              1957        Sen4 m   GER         01:23:31.4               

       

70            5              1              153 Herth, Nina TV Langen       1996        Jun w      GER         01:24:07.9               

                                                                                     
ges.         m/w        AK           Teilnehmer             Jahrg.      Altersklasse           Nat.         Zeit        

92            11            2              148 Rodriguez, Helena TV Langen        1965        Sen2 w    GER         01:28:51.5               

                                                                                    

          

113          100          20            094 Schwarz, Jens TV Langen               1963        Sen3 m   GER         01:37:15.3               

                                                                                   

126          107          14            124 Golde, MarkusTV Langen               1971        Sen1 m   GER         01:44:01.7                                                 

              

127          20            1              070 Schäfer, Christine TV-Langen         1959        Sen4 w    GER         01:45:56.0